Burgruine Rabenstein

Gemeinde St.Paul im Lavanttal

Weithin sichtbar auf einem isolierten, besonders nach Süden steil abfallenden Felshügel etwa 300 Meter über St. Paul gelegen. Funde von der Bronzezeit bis ins 17. Jahrhundert weisen auf die lange Besiedelungszeit hin. Der Bau wurde 1091 zum Schutz des Klosters St. Paul als Ramestein errichtet, 1307 zerstört und wieder aufgebaut. Die verschiedenen Besitzer lagen in dauerndem Streit mit dem Kloster. 1461 ging die Burg an Friedrich III., und Seyfried von Dietrichstein ließ sie 1567 zu einem Renaissanceschloss ausbauen. 1629 kaufte Abt Marchstaller den Besitz und ließ die 1240 urkundlich genannte Kapelle barockisieren, die 1632 neu eingeweiht wurde. Aber bereits 1636 wurde der Bau durch einen Brand zerstört. – Erhalten sind Teile des bis zu drei Geschossen hohen „Festen Hauses“ aus der Zeit um 1100 und östlich davon ausgedehnte, stark zerstörte Mauerzüge des 12. und 13. Jahrhunderts.

Besitzer: ÖR Peter Handl