Gemeinde Griffen
Südöstlich der Ortschaft St. Kollmann am Ausläufer eines bewaldeten Bergrückens gelegen. Urkundlich 1158 erstmals erwähnt; 1670 an Graf von Dietrichstein, der die barocke Stuckausstattung im Inneren anbringen ließ; spätere Besitzer waren die Familien Christalnigg, Egger und Helldorf. – Stattlicher dreigeschossiger, sechsachsiger Renaissancebau über rechteckigem Grundriss; diagonal gestellte Ecktürme an der West- und Südecke, im Norden und Osten erkerartig vorkragend. Im Inneren ist die ursprüngliche Ausstattung größtenteils erhalten. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, später jedoch wieder instand gesetzt und in ausgezeichnetem Erhaltungszustand. 1990 wurde mit der Rekonstruktion der barocken Gartenanlagen begonnen.
Besitzer und Verwendung: Privatbesitz; der Öffentlichkeit nicht zugänglich.