Östlich der Stadt etwas erhöht auf einem Hügel gelegener Renaissancebau. Die Burg als Vorgängerbau ist wahrscheinlich Anfang des 12. Jahrhunderts entstanden. 1228 war sie Sitz der Grafen von Heunburg, 1368 wurde sie von den Herzögen Albrecht und Leopold von Österreich belagert, kam in deren Besitz und wurde fallweise verpfändet. 1507 wurden vom Pfleger Maximilian I. Graf von Lodron 400 Gulden in die Festung verbaut. Die mit den Lodron verschwägerten Ungnad von Sonnegg bauten die Burg weiter aus. Hans-Ambros Graf von Thurn kam im Jahre 1601 in den Besitz der Anlage und baute die Bleiburg in ein Renaissanceschloss um. – Von der alten Burg des 12. bis 15. Jahrhunderts sind nur mehr die um den unregelmäßigen Hof gruppierte Anlage und einzelne Bauteile, wie der östliche Bergfried, der nordwestliche Turm und der im westlichen Trakt befindliche Palas vorhanden. Das Schloss ist ein wuchtiger, dreigeschossiger, im 17. Jahrhundert entstandener Bau. Der Südflügel ist 10-achsig.
Besitzer und Verwendung: Besitzer: Grafen von Thurn-Valsassina. Für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.