Burgruine Finkenstein

Gemeinde Finkenstein

Erstmals urkundlich 1142 erwähnt. Bambergischer Besitz, an Ministeriale der Herzöge von Kärnten verlehnt, die nach der Herrschaft den Namen führten. Nach dem Aussterben der Finkensteiner etwa um 1340 kommt der Besitz an die Herzöge von Kärnten (seit 1335 Habsburger). 1508 übergab Kaiser Maximilian Burg und Herrschaft an Siegmund von Dietrichstein. Von hier aus erfolgte der weitere Ausbau des Dietrichsteiner Herrschaftsgebietes in Kärnten. An der Burg, die bis ins 17. Jahrhundert im Besitz der Dietrichsteiner war, wurde eine große Bautätigkeit entfaltet. – Die ältesten Mauerteile der ausgedehnten Ruinengruppe sind romanisch; spätgotischer Umbau in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und Anfang des 16. Jahrhunderts Errichtung der vier Tore in die Hochburg. Bemerkenswert die etwa 15 Meter hohe Abschlusswand des ehemaligen annähernd rechteckigen Hofes, die die Außenmauer des ehemaligen Palas bildete und noch heute erhalten ist.

Besitzer und Verwendung: Eigentümer: Gerhard Satran. Die Ruine ist ein beliebtes Ausflugsziel mit Restaurant. Die unter dem jetzigen Besitzer errichtete Burgarena wird zu Festspielaufführungen genützt.