Stadtgemeinde Friesach
Eine Kirche auf dem Petersberg wird 927 urkundlich erwähnt, eine gesicherte Burganlage erstmals vor 1077. Zwischen 1124 und 1130 Erweiterung unter dem Salzburger Erzbischof Konrad, u. a. Errichtung des großen Burgfrieds. Ein Brand zwischen 1211 und 1215 zerstört Teile der Anlage, unter Leonhard von Keutschach zwischen 1495 und 1515 Ausbau der Befestigungsanlagen und 1560 Errichtung der Burghauptmannschaft (südwestlicher Flügel mit dreigeschossiger Arkadenfront), 1653 Großbrand, ab Ende des 18. Jahrhunderts Verfall. Ab 1893 setzen Sanierungsarbeiten ein.
Besitzer und Verwendung: Besitzer: Stadtverschönerungsverein Friesach. Im Bergfried ist das Stadtmuseum untergebracht, in der Burghauptmannschaft eine Burgschenke. Die Peterskirche gehört zum Kollegiatkapitel St. Bartholomäus.