Gemeinde St. Georgen am Längsee
Eine der imposantesten Anlagen Österreichs. Urkundlich erstmals als Astarwiza bezeichnet (bedeutet „Scharfenberg; „Hochosterwitz“ erst seit dem 17. Jahrhundert). Bis um die Mitte des 12. Jahrhunderts im Besitz des Erzbistums Salzburg, dann als landesfürstliches Lehen bis 1478 in den Händen der Herren von Osterwitz; 1541 an Christoph Khevenhüller verpfändet; 1571 Kauf durch Georg Khevenhüller, der die Anlage in den folgenden Jahren bis 1586 in der heutigen Gestalt ausbauen ließ. – Charakteristisch und festungstechnisch interessant die in einer großen Schleife zur Höhe führenden Befestigungsanlagen des Burgweges mit 14 großen Torbauten. Der eigentliche Kern der Anlage ist die Hochburg, die ein selbständiger, ältere Teile mit einbeziehender Wehrkörper ist.
Besitzer und Verwendung: Eigentümer: Familie Khevenhüller. Burgmuseum und Restaurant von ca. April bis Oktober geöffnet.