Stadtgemeinde Gmünd
Urkundlich 1252 erstmalig genannt, wird die romanisch-gotische Anlage 1487 durch die Ungarn zerstört und zwischen 1502 und 1506 durch den Salzburger Erzbischof Leonhard von Keutschach als Privatbesitz wieder aufgebaut. Der Westtrakt wird zwischen 1607 und 1615 errichtet. Bei einem Erdbeben im Jahre 1690 stürzt eine Ecke des Baues ein. Ein Brand im Jahre 1886 leitet den Verfall zur Ruine ein. Seit über 30 Jahren erfolgt durch den Stadtverein Gmünd in Zusammenarbeit mit der Gemeinde eine Sanierung. – Es handelt sich um eine unregelmäßige, vier- bis fünfgeschossige Anlage mit einem mittelalterlichen Bergfried im Osttrakt.
Besitzer und Verwendung: Eigentümer: Stadtgemeinde Gmünd. Ein Restaurant bietet ein spezielles Ambiente für Hochzeiten u. dgl. an; ebenso werden Ausstellungen, Seminare, Theateraufführungen, Konzerte und Burgsingen veranstaltet.