Burgruine Khünburg

Stadtgemeinde Hermagor

Nordöstlich des Pressegger Sees auf einer Felskuppe gelegen. Urkundlich wird 1189 der Ministeriale des Grafen Pero de Kinburch bezeugt. Die Burg ist seit dem 13. Jahrhundert im Besitz des Bistums Bamberg und wird 1311 an den Herzog von Kärnten verpfändet. Nach einem Brand im Jahre 1540 setzt der Verfall ein. Ab 1913 wurden Restaurierungsarbeiten durchgeführt. – Die romanische Anlage hat ein Ausmaß von etwa 30 x 40 Meter, wurde um 1200 errichtet und weist ab der Mitte des 14. Jahrhunderts keine baulichen Veränderungen mehr auf. Erhalten ist der Bergfried mit einer Höhe von etwa 15 Metern und mit 5 Geschossen, der heute als Aussichtswarte dient. Weiters sind große Teile der Ringmauer bis in eine Höhe von 5 bis 8 Metern und Erdgeschossmauern eines Wohngebäudes südlich des Bergfrieds erhalten.

Besitzer und Verwendung: Eigentümer: Stadtgemeinde Hermagor.