Burgruine Aichelburg

Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Auf einem Hügel südlich von St. Stefan gelegen. Erste urkundliche Erwähnung 1307 als Turm im Besitz des Grafen Heinrich von Görz. 1432 urkundlich erstmals als Aichelburg bezeichnet. Die Anlage wurde vor 1460 von Kaiser Friedrich III. eingenommen und zerstört und um 1480 von Lienhard Platzer wieder aufgebaut sowie im Jahre 1500 von Kaiser Maximilian an Christoph Viertaler verliehen. Dieser war der Begründer der Familie Aichelburg (1655 wurde die Familie in den Freiherrenstand erhoben und 1787 in den Grafenstand). Die Burg brannte 1516 nieder, wurde anschließend wieder aufgebaut und 1691 vermutlich als Folge eines Erdbebens aufgegeben. – Die Ringmauer und Reste der Türme sind noch erhalten.